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FAQs

Haben Sie noch Fragen? Dann schauen Sie hier nach. Auf dieser Seite finden Sie die Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen rund um das Thema Sicherheit in Schulen.

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  • Amokprävention

Wer soll in der Lage sein den Alarm auszulösen?
Stellen Sie sich vor, dass nur die Sekretärin in der Lage ist im Sekretariat den Alarm auszulösen. Vielleicht ist Ihre Sekretärin nur eine Halbtagskraft, fehlt wegen Krankheit, oder ist im Urlaub? Was ist, wenn genau in dieser Zeit eine Amoklage stattfindet? Deshalb ist es wichtig, dass es verschiedene Möglichkeiten der Alarmierung gibt und das im Prinzip jeder überall in der Lage ist einen Amokalarm im Notfall auszulösen.

Wo sollen Auslösetaster angebracht werden?
Bestenfalls in allen Räumen (in Haupt- und Nebengebäuden) und Gängen sollen Auslösetaster angebracht werden, damit der Alarm von überall auslösbar ist.

Wie kann eine unberechtigte Alarmauslösung unterbunden werden?
Mit einem Auslösetaster ist es leider nicht möglich 100% unberechtigte Alarmauslösungen zu verhindern. Es ist wichtig, dass jeder in der Lage ist den Alarm im Ernstfall auszulösen. Deshalb macht es auch keinen Sinn die Taster zu verstecken oder in einer unerreichbaren Höhe für Kinder anzubringen. Hier gilt das gleiche wie bei Feueralarm: Sicher ist sicher, es geht um Menschenleben. Aus unseren Gesprächen mit Kommunen und Schulen kommt eine unberechtigte Auslösung, auch beim Feueralarm, sehr selten vor. Natürlich gibt es hier verschiedene Lösungsansätze von unseren Partnern.

Ist eine stille Alarmauslösung sinnvoll?
Nein, denn beim stillen Alarm muss die Nachricht weiter kommuniziert werden und das kostet zu viel Zeit. Im Krisenfall Amok muss schnellst möglich gehandelt und die Polizei informiert werden. Auch der Expertenkreis Amok (Baden Württemberg) sagt, dass Amokalarm für alle hörbar sein muss.

Wie sicher ist ein Handy-/Pagersystem zur Amokalarmierung?
Die Amokalarmierung per Handy oder Pager ist aus unserer Sicht grundsätzlich ungeeignet: Wie in jeder Ausnahmesituation kann das Funknetz in kürzester Zeit zusammenbrechen. Weiterhin wird es oftmals in Stresssituationen u.U. nicht gefunden, ist ausgeschaltet und muss per Pin-Code wieder aktiviert werden, oder die Batterie ist alle. Somit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass eine Alarmierung per Handy im Krisenfall nicht funktioniert oder nicht genutzt werden kann. Außerdem besteht die Möglichkeit der Alarmauslösung nur für einen begrenzten Personenkreis, der u.U. nicht am Krisenort anwesend ist.

Ist ein Brandsignal ausreichend für die Alarmierung Krisenfall Amok?
Nein, denn bei einem Feueralarm strömen Schüler und Lehrkräfte nach draußen und so besteht die Gefahr Ziel des Täters zu werden. Bei einer Amoklage ist es daher sehr wichtig, das bestätigt auch der Expertenkreis Amok, dass das Alarmsignal sich deutlich vom Brandsignal unterscheidet und sich somit alle Personen in ihren Räumen verbarrikadieren.

Warum ist es so wichtig sich in einer Amoklage zu verbarrikadieren?
Durch das Verbarrikadieren in Räumen verhindert man unbefugtes Eindringen und Einwirken des Täters.

Warum benötigt man ein spezielles Schließsystem um sich zu verbarrikadieren?
Spezielle Klassenraum-Türschlösser sind empfehlenswert, da sie einen schnellen Verschluss der Räume gewährleisten, ohne dauerhaft den normalen Unterrichtsablauf zu behindern. Weiterhin bleibt die vorgeschriebene Funktion der Klassenraumtür als Fluchttür erhalten. Für eine genaue Funktionsweise des Türschlosses können Sie uns per Telefon, Fax oder E-Mail kontaktieren.

Genügt nicht ein Knauf von außen an der Klassenraumtür?
Nein, da mit hoher Wahrscheinlichkeit Probleme im täglichen Schulbetrieb auftreten. Die Räume können nur noch mit Schlüssel betreten werden. Dies führt oft zum Offenhalten der Türen durch Keile. Außerdem stehen in Pausen die Räume nicht schnell und für alle als Rückzugsräume zur Verfügung, da sie verschlossen sind.

 
Unterstützt durch
Deutsche Polizeigewerkschaft im DBB Bundesverbandes der Lehrerinnen und Lehrer an beruflichen Schulen e.V. Deutscher Philologenverband